Olga Grjasnowa

Lesung aus "Gott ist nicht schüchtern"

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Die aus Aserbaidschan stammende Olga Grjasnowa wird von der Kritik gefeiert und hat bereits mehrere Literaturpreise erhalten. Jetzt hat die 34-Jährige einen Roman über syrische Flüchtlinge geschrieben, aus dem sie am Samstag um 19 Uhr in der Evangelischen Akademie Hofgeismar liest.

Der Roman "Gott ist nicht schüchtern" (2017) erzählt von der Flucht von drei jungen Syrern nach Berlin. Die Presse überschlägt sich in der Kritik des Buches, das so schonungslos von drei Flüchtlingsschicksalen berichtet.  "Dieses Buch holt die Nachrichtenwelt in unsere Vorstellungskraft", urteilt die Kulturredaktion des SWR und Denis Scheck lud die 34-jährige Wahlberlinerin in seine ARD-Sendung "Druckfrisch".

Hier können Sie die Sendung nachsehen.

Olga Grjasnowa kommt als Gast zu der Tagung "Die Stimmen der Geflüchteten" (Freitag, 20. bis Sonntag, 22. April), zu der weitere spannende Autoren erwartet werden wie z.B. Senthuran Varatharajah, der aus Sri Lanka floh und dessen Buch "Vor der Zunahme der Zeichen" gerade in der Süddeutschen Zeitung mit Lob überschüttet wurde.

Anmeldungen zu der Tagung sind noch möglich.

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Mehr zu Olga Grjasnowa:

Olga Grjasnowa, geboren 1984 in Baku, Aserbaidschan. Längere Auslandsaufenthalte in Polen, Russland, Israel und der Türkei. Für ihren vielbeachteten Debütroman 2Der Russe ist einer, der Birken liebt2 wurde sie mit dem Klaus-Michael Kühne-Preis und dem Anna Seghers-Preis ausgezeichnet.Zuletzt erschien 2014 „Die juristische Unschärfe einer Ehe“. Beide Romane wurden für die Bühne dramatisiert. Olga Grjasnowa lebt mit ihrer Familie in Berlin.